Zuschuss für Bürostuhl beantragen

Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen einen ergonomischen oder orthopädischen Bürostuhl benötigen, gewähren verschiedene Kostenträger einen Zuschuss. Krankenkassen handhaben die Kostenübernahme sehr unterschiedlich. Die Deutsche Rentenversicherung übernimmt die Kosten unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 1.305 €.

Inhaltsverzeichnis

Krankenkasse

Krankenkassen haben ein großes Interesse daran, dass ihre Versicherten gesund bleiben. Sie sparen hohe Kosten für ärztliche Behandlungen, Reha-Maßnahmen und Krankengeld. Jede Krankenkasse handhabt die Gewährung von Zuschüssen unterschiedlich.

Oft wird fallweise entschieden, wer bezuschusst wird. Daher sollten Sie auf jeden Fall Ihren Sachbearbeiter kontaktieren. Erfragen Sie, unter welchen Voraussetzungen ein Zuschuss bewilligt wird, wie hoch dieser ist, und welche Antragsunterlagen Sie einreichen müssen.

Die folgenden Unterlagen werden i.d.R. benötigt:

  • Attest: Sie brauchen ein ärztliches Attest, am besten vom Orthopäden, das attestiert, dass Sie den Bürostuhl zwingend für die berufliche Tätigkeit benötigen. Manche Krankenkassen empfehlen Ärzte, um die Anerkennung des Rezepts zu erleichtern.
  • Reha-Bericht (wenn vorhanden): Sie brauchen einen Entlassungsbericht, der die Notwendigkeit eines ergonomischen oder orthopädischen Bürostuhls begründet.
  • Angebot: Sie brauchen ein Kaufangebot eines Fachhändlers für Bürostühle. Manche Krankenkassen kooperieren mit bestimmten Herstellern. In diesem Fall können Sie einen passenden Bürostuhl aus deren Angebot wählen.
  • Antragsunterlagen: Entweder werden Ihnen diese per Post zugesendet oder Sie können diese auf der Webseite Ihrer Krankenkasse herunterladen.

Bürostuhl KrankenkasseTipp: Seien Sie hartnäckig und überzeugen Sie Ihre Krankenkasse davon, dass Sie den Bürostuhl zwingend für den Erhalt Ihrer Arbeitsfähigkeit benötigen.

Weisen Sie darauf hin, dass es sich um eine einmalige Präventiv-Investition in Ihre Gesundheit handelt. Die Krankenkasse profitiert langfristig durch weniger Ausfallzeiten und Behandlungskosten.

Übersicht der geförderten Hilfsmittel:

Deutsche Rentenversicherung

Die Deutsche Rentenversicherung handelt nach dem Grundsatz „Rehabilitation vor Rente“. Das heißt, es werden alle Möglichkeiten zur beruflichen Rehabilitation ausgeschöpft, um die Arbeitskraft wiederherzustellen. Die Deutsche Rentenversicherung übernimmt die Kosten von bis zu 1.305 €, wenn Sie eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Wenn Sie 15 Jahre oder länger rentenversichert sind (dazu zählen auch der Bezug von Arbeitslosen- und Krankengeld sowie Zeiten der Kinderbetreuung)
  • Wenn Sie 5 Jahre rentenversichert sind, nach einem Heilverfahren oder einer Kur
  • Wenn die Rente ansteht oder bereits Rente bezogen wird

In 4 Schritten zum Schuss (bis 1.305 €):

Schritt 1: Ärztliches Attest
Bürostuhl Deutsche RentenversicherungEinen Anspruch auf Kostenübernahme durch die Deutsche Rentenversicherung haben Sie bei den nachfolgenden Krankheitsbefunden. Für die Beantragung benötigen Sie ein ärtzliches Attest:

  • Morbus Bechterew
  • Skoliose mit einem Cobb-Winkel >4°
  • Kyphoskoliose mit einem Cobb-Winkel >40°
  • Hüft- und Kniearthrodese
  • Girdlestone-Hüfte
  • Spondylodese

Wichtiger Hinweis: Seit dem 01.04.2019 erhält man einen Zuschuss nur noch für die oben genannten Krankheitsbilder. In den Jahren zuvor wurden auch andere Krankheitsbilder mit bis zu 435 € gefördert, z.B. nach einem Bandscheibenvorfall. Zumindest wurde die Höhe der Förderung auf 1.305 € deutlich angehoben.

Das muss im Attest des Facharztes oder Orthopäden stehen
Der behandelnde Arzt muss in einem medizinischen Gutachten attestieren, dass die Anschaffung eines orthopädischen Bürostuhls „unabdingbar und zwingend notwendig“ ist, um die „berufliche Arbeitsfähigkeit und Gesundheit aufrecht zu erhalten“ oder um eine „erfolgreiche Rehabilitation ins Arbeitsleben zu ermöglichen“, falls eine Rehamaßnahme absolviert wurde. Wenn Sie an einer Reha teilgenommen haben, sollten die Angaben in Ihrem Entlassungsbericht enthalten sein.

Darüber hinaus muss das Attest eine möglichst detaillierte Beschreibung der benötigten Stuhlfunktionen enthalten. Der Bürostuhl muss einen „nach allen Seiten frei bewegliche Sitzfläche besitzen, der das aktiv-dynamische sitzen fördert“. Der Bürostuhl soll sich den „Bewegungen des Körpers anpassen“ und bei Bedarf eine „Lordosenstütze“ besitzen. Umso detaillierter die Verordnung, desto besser kann der Fachhändler einen Bürostuhl mit den passenden Funktionen auswählen.

In der ärztlichen Bescheinigung sollte ein logischer Bezug vom Krankheitsbild zur Beschreibung der benötigten Stuhlfunktionen hergestellt werden. Mit einer guten Begründung ist die Bezuschussung vom Kostenträger sehr wahrscheinlich.

Schritt 2: Arbeitgeber informieren

Bevor Sie mit dem ärztlichen Attest einen Zuschuss bei der Deutschen Rentenversicherung beantragen, fragen Sie Ihren Arbeitgeber, ob er sich an den Kosten beteiligt. Übernimmt dieser die Kosten in voller Höhe, ist der Bürostuhl rechtlich dessen Eigentum.

Orthopädischer Bürostuhl - ArbeitgeberTeilen Sie sich die Finanzierung, sollten Sie sich im Vorfeld darüber einigen, ob Sie den Stuhl bei einem Unternehmenswechsel mitnehmen dürfen. Wenn die Deutsche Rentenversicherung den Stuhl komplett finanziert, können Sie ihn bei einem Wechsel des Unternehmens mitnehmen.

Fragen Sie vorher um Erlaubnis, wenn Sie Ihren eignen Bürostuhl im Büro Ihres Arbeitgebers nutzen wollen. In manchen Unternehmen muss erst der Betriebsarzt oder ein Ergonomie-Beauftragter seine Zustimmung erteilen. Eventuell hat Ihre Firma sogar einen geeigneten Bürostuhl auf Lager, der Ihnen zur Verfügung gestellt werden kann.

Arbeitgeber von einem orthopädischen Bürostuhl überzeugen

Grundsätzlich ist der Arbeitgeber nicht dazu verpflichtet, Ihnen einen orthopädischen Bürostuhl bereitzustellen. Er kann selbst entscheiden, welche Arbeitsmittel er im Unternehmen einsetzt. Sollte Ihr Arbeitgeber nicht bereit sein, Sie bei der Anschaffung zu unterstützen, weisen Sie ihn auf die folgenden Fakten hin:

Bürostuhl Krankenkasse Rückenschmerzen

  1. Rückenschmerzen sind die häufigste Ursache für krankheitsbedingten Arbeitsausfall in Deutschland. Sie verursachen einen jährlichen Gesamtschaden i.H.v. 49 Mrd. €.
  2. Ein langfristig erkrankter Arbeitnehmer verursacht hohe Ausfallkosten für ein Unternehmen, im Durchschnitt 112 € pro Tag (Quelle: Bundesanstalt für Arbeit).
  3. Investitionen in die Gesundheit der Mitarbeiter steigern nicht nur den Sitzkomfort, sondern auch die Leistungsfähigkeit und Produktivität.
  4. Gerade nach einer langen Auszeit sollte man bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz geeignete ergonomische Bedingungen vorfinden. Andernfalls drohen erneute Schmerzen und wiederkehrende gesundheitliche Probleme.
Für übergewichtige Personen interessant

Arbeitgeber sind laut Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) § 618 und Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) §§ 3 und 4 dazu verpflichtet, für sichere und gesunde Arbeitsplätze zu sorgen. Sie müssen eine Gefährdungsbeurteilung durchführen, um die Sicherheit der Arbeitnehmer zu gewährleisten.

Von dieser Regelung profitieren vor allem übergewichtige Personen, die ein Recht auf robustere Bürostühle haben. Die entstehenden Mehrkosten müssen vom Arbeitgeber getragen werden. Falls es Sie betrifft, fragen Sie nach einer Förderung bei Ihrem Arbeitgeber nach. Hier finden Sie einen passenden Bürostuhl für Übergewichtige.

Schritt 3: Kostenvoranschlag einholen

Nachdem der ärztliche Bescheid vorliegt und Sie mit Ihrem Arbeitgeber gesprochen haben, können Sie sich nun auf die Suche nach einem Fachhändler für Bürostühle machen. Es gibt zahlreiche Hersteller, daher empfehlen ich Ihnen, diese vorher im Fachgeschäft zu testen, zum Beispiel hier in Berlin, Hamburg, MünchenKöln, Düsseldorf, Stuttgart und Dresden.

Fragen Sie alternativ Ihren behandelnden Arzt oder recherchieren Sie im Internet nach einem Fachgeschäft in Ihrer Nähe. Dort sollten Sie sich ausgiebig beraten lassen und zur Probe sitzen. Häufig können Sie den Bürostuhl auch zum Testen ausleihen.

Wichtig: Kaufen Sie den Bürostuhl erst, nachdem Sie die Zusage zur Kostenübernahme durch die Deutsche Rentenversicherung haben. Andernfalls erlischt der Anspruch und Sie erhalten keinen Zuschuss. Holen Sie also immer einen Kostenvoranschlag ein, den Sie gemeinsam mit den anderen Unterlagen beim Kostenträger einreichen (Schritt 4).

Schritt 4: Unterlagen einreichen

Sie müssen die folgenden Unterlagen bei der Deutschen Rentenversicherung einreichen:

  • Ärztliches Attest und wenn vorhanden den Entlassungsbericht der Rehaklinik
  • Kostenvoranschlag für einen orthopädischen Bürostuhl
  • Eine detaillierte Stellen- und Tätigkeitsbeschreibung, z.B. wie oft Sie sitzen, stehen oder im Wechsel arbeiten
  • Antragsformulare (siehe nachfolgend):

Hilfe beim Ausfüllen erhalten Sie bei den Reha-Beratern der Rentenversicherungsträger, bei den Reha-Servicestellen, im Institut für Gesundheit und Ergonomie, in Reha-Einrichtungen, bei behandelnden Ärzten und bei Ihrer Krankenkasse.

Brief an die Deutsche Rentenversicherung (DRV)Senden Sie alle Unterlagen an die Rentenversicherung, von der Sie auch Ihre Renteninformation erhalten. Diese leitet Ihre Unterlagen an den Medizinischen Dienst weiter. Dort erfolgt eine Genehmigung oder Ablehnung. Den Bescheid erhalten Sie anschließend von der Rentenversicherung per Post.

Die Bearbeitungszeit kann mehrere Wochen oder Monate betragen. Bei Fragen wenden Sie sich an den Service der Rentenversicherung: 0800 1000 4800. Ist der Bescheid positiv, können Sie den Bürostuhl kaufen und die Rechnung der Rentenversicherung zusenden. Diese erstattet Ihnen anschließend die entstandenen Kosten bis maximal 1.305 €.

Zur Überbrückung bis zur Kostenübernahme hilft kann ein orthopädisches Sitzkissen zur Bandscheibenentlastung oder ein Lordosekissen helfen.

Wissenswertes: Die Rentenversicherung muss die Kosten übernehmen

Deutsche Rentenversicherung muss Zuschuss für orthopädischen Bürostuhl gewährenDas Sozialgericht in Karlsruhe hat am 24.05.2016 entschieden, dass die Rentenversicherung (DRV) die Kosten für einen orthopädischen Bürostuhl übernehmen muss.

Geklagt hatte eine Frau, bei der die Rentenversicherung mit der Begründung abgelehnt hat, dass der Arbeitgeber für einen ergonomischen Bürostuhl sorgen muss. Dieser entsprach aber nicht den notwendigen Anforderungen, sodass die Erwerbsfähigkeit der Klägerin gefährdet war.

Der Antrag auf Förderung wurde abgelehnt? Widerspruch einlegen!

Sollte Ihr Antrag auf Förderung für einen orthopädischen Bürostuhl abgelehnt worden sein, haben Sie die Möglichkeit, innerhalb von 14 Tagen Widerspruch einzulegen. Ich empfehle Ihnen den Aufbau des Schreibens gemäß dieses Muster-Antrags.

Lesen Sie sich den Ablehnungs-Bescheid genau durch, die genauen Gründe wird Ihnen die Rentenversicherung mitteilen. Oft ist das Attest des Arztes zu ungenau beschrieben, eine „Empfehlung für einen orthopädischen Bürostuhl“ reicht beispielsweise nicht immer aus. Hier finden Sie Formulierungen, die das Attest enthalten sollte. Manchmal fehlen auch bestimmte Informationen, die Sie der Rentenversicherung zeitnah nachreichen können.

Einen abgelehnten Bescheid können Sie vom Deutschen Gewerkschaftsbund überprüfen lassen, wenn Sie Mitglied sind. Eine Ablehnung braucht Sie also nicht verunsichern. Legen Sie Widerspruch ein und reichen Sie die fehlenden Informationen nach.

Agentur für Arbeit

Bürostuhl Zuschuss - Agentur für ArbeitWenn Sie weniger als 15 Jahre in die Rentenversicherung einzahlen, ist das Arbeitsamt bei der Beantragung eines orthopädischen Bürostuhls für Sie zuständig. Den Antrag erhalten Sie im Arbeitsamt bei Ihnen vor Ort.

In diesem Merkblatt erhalten Sie umfangreiche Informationen darüber, welche Leistungen und Hilfen die Agentur für Arbeit übernimmt.

Die Agentur für Arbeit hat außerdem spezielle Reha-Teams, die Sie bei der Beantragung unterstützen. Hier finden Sie Ihr zuständiges Reha-Team. Weitere allgemeine Informationen zu den Leistungen und Fördermaßnahmen der Reha-Teams erhalten Sie hier.

Integrationsamt

Voraussetzungen

  • Für Beamte, Studenten und Sonderfälle
  • Für behinderte Menschen, die technische Arbeitshilfen benötigen

Zum Integrationsamt

Berufsgenossenschaft

Voraussetzungen

  • Wenn Sie einen Unfall auf dem Arbeitsweg oder am Arbeitsplatz hatten
  • Wenn Sie eine Berufskrankheit haben

Zur Homepage der Berufsgenossenschaften

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Kommentare

  1. Hallo Kevin,

    mir ist von Seiten der Rehaeinrichtung mitgeteilt worden, dass die Rentenversicherung nur noch Sonderanfertigungen bezahlt oder bezuschusst.

    Viele Grüße
    Karin

    1. Hallo Karin,

      ja seit dem 01.04.2019 fördert die Deutsche Rentenversicherung nur noch bei bestimmten Krankheitsbildern:
      – Morbus Bechterew, Skoliose mit einem Cobb-Winkel >40 Grad
      – Kyphoskoliose mit einem Cobb-Winkel >40 Grad
      – Hüft- und Kniearthrodese
      – Girdlestone-Hüfte
      – Spondylodese

      Alle Ratgeber, die du im Internet findest, sind veraltet. Damals gab es die Förderung bis 435 € z.B. auch nach einem Bandscheibenvorfall. Dies ist jetzt nicht mehr so. Immerhin wurde die Höhe der Förderung deutlich angepasst, auf bis zu 1.305 €. Entscheidend ist außerdem, was im Attest steht, siehe dazu die o.g. Angaben.

      Trifft keines der o.g. Krankheitsbilder zu, erhält man leider keine Förderung, sodass man den Bürostuhl selbst finanzieren muss. Alternativ kann man auch den Arbeitgeber fragen, ob dieser einen orthopädischen Bürostuhl zur Verfügung stellt oder ob er sich an der Finanzierung beteiligt.

      Ich hoffe für dich, dass es mit der Beantragung klappt.

      Viele Grüße
      Kevin

  2. Eine super detailliere Schritt für Schritt-Anleitung. Vielen Dank! Bei mir hat es mit der Kostenübernahme durch die Rentenversicherung problemlos geklappt. LG Markus

    1. Hallo,
      Ich habe am 8.04.2019 eine halswirbelop gehabt und vorher habe ich bei der Rentenversicherung angerufen, am telefon sagten die mir das vor eineinhalb Jahren das Gesetz geänder wurde und der arbeitgeber dafür sorge tragen muss das ich das passende Arbeitsmaterial zur Verfügung gestellt bekomm.
      Jetzt bin ich etwas verwirrter?? Was stimmt den nun muss die Rentenversicherung zuzahlen oder nicht ??
      Wäre schön wenn mir jemand helfen könnte

      Vielen lieben Dank
      Antonella Ferrari

      1. Hallo Antonella,

        die Rentenversicherung bezieht sich vermutlich auf dieses Gerichtsurteil im Februar 2018.

        Es gibt Unterschiede zwischen ergonomischen und orthopädischen Bürostühlen. Dein behandelnder Arzt muss im Attest von einem orthopädischen Bürostuhl sprechen und dazu bestimmte Angaben machen. Diese findest du auch in diesem Artikel.

        Vermutlich hat die Rentenversicherung den Antrag abgelehnt, da die notwendigen Voraussetzungen für einen orthopädischen Bürostuhl nicht erfüllt sind. Aus deren Sicht reicht ein normaler ergonomischer Bürostuhl aus, den in der Tat der Arbeitgeber zur Verfügung stellen muss.

        Sprich dazu nochmal mit deinem behandelnden Arzt, ob er dir das entsprechende Attest ausstellt. Ich drücke dir die Daumen, dass es mit der Kostenübernahme klappt!

        Viele Grüße
        Kevin

    2. Hallo Markus,
      Leider hat mir die Rentenversicherung mitgeteilt, dass solche Kostenübernahmen nicht mehr möglich sind. Haben Sie zufällig mehr Erfahrung?

      1. Hallo Isabella,

        danke für deine Nachricht. Die Rentenversicherung fördert nach wie vor die Anschaffung orthopädischer Bürostühle. Seit April haben sich allerdings die Voraussetzungen für eine Förderung geändert: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Formulare/DE/Traeger/Rheinland/g4171-13_informationen_arbeitsplatzausstattung_arbeitsstuhl_arbeitstisch.pdf?__blob=publicationFile&v=4

        Eine Förderung ist bei folgenden Erkrankungen möglich:
        – Morbus Bechterew, Skoliose mit einem Cobb-Winkel >40 Grad
        – Kyphoskoliose mit einem Cobb-Winkel >40 Grad
        – Hüft- und Kniearthrodese
        – Girdlestone-Hüfte
        – Spondylodese

        Die maximale Förderung wurde wiederum auf 1.305 € erhöht. Wenn keine der o.g. Kriterien für dich gültig sind, muss der Bürostuhl leider selbst finanziert werden. Alternativ kann man auch seinen Arbeitgeber nach einer Förderung fragen.

        Viele Grüße
        Kevin

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